Auf der gamescom stellt das österreichische Entwicklerstudio Zeppelin derzeit den Indie-Titel Schein vor. Ich hatte das Vergnügen, das Studentenprojekt vor Ort und Zuhause anzuspielen und stelle nun meine Eindrücke vor:

Story

Die Handlung das Spiels ist recht simpel gehalten: Ein Junger Mann verliert seinen einzigen Sohn und gelangt bei einer ziellosen Wanderung in einen Sumpf. Je weiter er in diesen gelangt, desto schwerer wird es, den Sumpf wieder zu verlassen. Kurz bevor ihn die Dunkelheit verschlingen kann, offenbart sich ein Funken Hoffnung in Form eines Irrlichts. Berührt das Licht dieses Lichtgeistes die Umgebung, beginnt diese, sich zu verändern. Dadurch gibt es Wege in einer anderen Dimension frei, die vorher nicht sichtbar waren. Auf dem Weg aus dem Sumpf heraus begegnen dem Mann viele Rätsel, die sich mit der Unterstützung des Irrlichtes lösen lassen.

Das Spiel

Obwohl Schein ein PC-Spiel ist, unterstützt es neben den gängigen Eingabegeräten (Tastatur und Maus) alle gängigen Controller mit USB-Anschluss. Die Tasten/Knöpfe sind bei beiden Möglichkeiten frei belegbar, eine vorgegebene Steuerung gibt es also nicht.
Grafisch überzeugt das Spiel durch ein unkompliziertes Grafikdesign in 2D. Der Protagonist, dessen Charakterdesign sehr an einen Cel-Shading-Look erinnert, wird aus einer Third-Person-Perspektive durch die düstere Umgebung gesteuert.
Insgesamt stehen dem Spieler zwischen vier und acht Stunden Puzzlespaß zur Verfügung. Alle Dialoge sind komplett in englisch synchronisiert. Bei der Textsprache kann zwischen Englisch und Deutsch ausgewählt werden.
Der Puzzle-Platformer ist für Schüler und ältere Spieler geeignet.
Schein kostet derzeit 6,99€, kann unter Anderem auf Desura und amazon gekauft werden und ist demnächst auch auf Steam verfügbar.

Screenshot

Offizieller Gameplay-Trailer