Review: Yakuza goes Hausmann Band 1

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Yakuza goes Hausmann Band 1 © 2019 Carlsen Manga!

Er will sein Leben ändern und Hausmann werden. „Immortal Tatsu“ wurde von der Unterwelt gefürchtet, bis er verschwand, um sein neues Leben anzufangen. Wird es ihm gelingen, der perfekte Hausmann zu werden?

Um was geht es?

Yakuza goes Hausmann Band 1 © 2019 Carlsen Manga!
Der Yakuza „Immortal Tatsu“ hat geheiratet und seinem Leben als Gangster entsagt. Nun will er der beste Hausmann sein und seine Frau unterstützen, wo er nur kann. Das ist leichter gesagt als getan, denn er muss erst einmal lernen, wie man einen Haushalt führt.

Story

Der erste Band ist episodenhaft aufgebaut. Tatsu kocht und putzt für seine Frau, die Karriere macht und etwas chaotisch ist. Er ist der perfekte Hausmann, wenn man davon absieht, dass er auch ein berüchtigtes Yakuza-Mitglied ist. Er muss sich mit lästigen Vertretern und der Hausfrauenvereinigung herumschlagen. Dabei passieren so einige Missgeschicke und entstehen Missverständnisse. Durch sein Aussehen und seine Art sich um Dinge zu kümmern droht seine Vergangenheit ans Licht zu kommen. Und da passiert es auch: Er trifft auf seinen ehemaligen Schützling.

Charaktere

„Immortal Tatsu“ ist der Hauptcharakter, der zwar versucht mit seiner Gangster-Karriere abzuschließen, jedoch immer noch die Aura eines Verbrechers hat, was zu einigen witzigen Missverständnissen führt. Lediglich seine Frau Miku, die als Designerin arbeitet, scheint keine Angst vor ihm zu haben. Sie ist ein riesiger Fan von „Prime Catch Policure“ und obwohl er alles für sie macht, scheint sie oft erschöpft von der Arbeit zu sein. Es gibt noch den Nachbarsjungen Ryota, auf den Tatsu aufpasst. Er ist anfangs eingeschüchtert, merkt aber schnell, dass Tatsu eigentlich ganz in Ordnung ist. Masa ist ein früherer Schützling von Tatsu, der nicht verstehen kann, warum er kein Gangster mehr sein möchte. Er gerät immer wieder in Schlägereien und Tatsu hilft ihm. Jeder Charakter, selbst die Nebencharaktere, die nicht einmal einen Namen bekommen, haben alle ihre eigenen Gesichtzüge, Falten, runde oder dünne Gesichter und unterschiedliche Körper.

Darstellung

Die Hauptfigur wird dargestellt, wie man sich ein Yakuza-Mitglied vorstellt: Eine Narbe im Gesicht, ein düsterer Blick, viele Tattoos und eine abgedunkelte Brille unterstreichen den Look. Gleichzeitig läuft er mit süßen Bären- oder Katzenschürzen durch die Stadt und kümmert sich kaum um sein Aussehen. Genau diese Kombination spiegelt sich im ganzen Manga wider. Es gibt harte Kampfszenen, aberwitzige Komik durch Missverständnisse von Außenstehenden, zum Beispiel der Begrüßung des Messerverkäufers, der um sein Leben fürchtet und dann bekocht wird.

Präsentation

Es wird mit vielen Schattierungen und Schraffuren gearbeitet. Die meisten Hintergründe haben kaum Details, um nicht von den Figuren abzulenken, denn diese sind mit vielen Details und sehr unterschiedlich gestaltet. Jedoch werden Gebäude wie Wohnungen, Supermärkte und Ähnliches sehr charakteristisch gestalte, sodass man sofort weiß, wo man sich befindet.

Yakuza goes Hausmann
Original TitelGokushufudou: The Way of the House Husband (極主夫道)
MangakaKousuke Oono
GenreKomödie /Action
Deutscher VerlagCarlsen Manga
Japanischer VerlagShinchosha Publishing Co.
Bände in Japanbisher 4 erschienen
Bände in Deutschland4 (geplant), 2 bisher veröffentlicht
VeröffentlichungenBand 1 - 12.07.2020
Band 2 - 12.06.2020
Band 3 - 28.07.2020
Erstpuplikation Japan2018
Preis7,50 €
Überblick der Rezensionen
Story
8
Charaktere
9
Darstellung
8
Präsentation
9
Preis-Leistungs-Verhältnis
9
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Ich blogge bereits seit November 2017 für Sevengamer. Nach meinem Germanistik Studium habe ich eine Ausbildung in einer Stadt-Bibliothek begonnen, in der ich mich neben verschiedenen Medien wie Büchern, CDs und DVDs auch Verantwortung für Veranstaltungen rund um Gaming, Kunst sowie um den Comic/ Manga Bereich übernehme. Meine Hobbies sind: Bloggen, lesen, schreiben, zocken, zeichnen und Zeit in der Natur verbringen.

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