Special: Ein Rückblick auf das Jahr 2020

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Special. Ein Rückblick auf das Jahr 2020
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wir werfen einen Blick auf das vergangene Jahr und fassen für euch unsere Highlights, unsere Flops und die Dinge zusammen, die wir uns anders vorgestellt haben.

Erst dachten wir noch alle, dass die Bonpflicht das schlimmste ist, was uns 2020 passieren wird und dann zeigte uns Corona, dass es nach oben doch noch Kapazitäten gab. Die Folgen für uns waren unter anderem zahlreiche verschobene oder abgesagte Events, Messen und Veröffentlichungen von diversen Titeln.

Dennoch hat das Jahr nicht nur Negatives gebracht und das möchten wir mit einem kleinen Resümee nun festhalten. Taucht mit uns zurück ins Jahr 2020 und lasst euch überraschen!

Steffis Rückblick auf 2020

Was war gut/meine Highlights?
Mein absolutes Gaming-Highlight in 2020 war wohl ungeschlagen das Final Fantasy VII-Remake. Mein Mann lag mir schon seit Jahren in den Ohren, dass ich dieses Meisterwerk endlich spielen müsse, aber ich wollte einfach auf das grafisch ansprechendere Update warten und wurde dafür reichlich belohnt. Weil mein Mann halt so ein Fan ist, holten wir uns sogar gleich die große Collector Edition mitsamt Cloud Strife und seinem berühmten Motorrad. Auch wenn ich vorher nicht ganz sicher war, jetzt steht er stolz bei meinen anderen Final Fantasy XIV-Figuren und fühlt sich dort pudelwohl.

Das Spiel hat mich dann dermaßen geflasht, dass ich kurz darauf sogar einen Versuch gestartet habe, das Original doch mal zu zocken. Leider hat es mich dann aber eben doch nicht so sehr gefesselt, dass es gegen Final Fantasy XIV und andere aktuelle Games im Wettstreit um meine Freizeit standhalten konnte.

Ein weiteres Gaming-Highlight war The Last of Us Part II, welches mich storytechnisch und grafisch absolut von den Socken gehaut hat. Wer den ersten Teil gespielt hat, sollte sich dies auf keinen Fall entgehen lassen.

Auch wenn der nächste Titel kein neuer ist, zählt er dennoch zu meinen Highlights 2020, weil ich eben erst im Oktober damit angefangen habe. Ich hatte schon oft bei meinem Mann zugeschaut und war mir selbst nie sicher, warum man sowas spielt. Bei Dead by Daylight spielt man entweder einen Killer, dessen Ziel es ist, vier Überlebende dem Entitus zu opfern, indem man sie dreimal an einen Haken hängt oder man ist eben einer der vier Überlebenden. Ihr Ziel ist es, fünf Generatoren zu reparieren, um dann das mit Strom versorgte Ausgangstor zu öffnen und zu entkommen, während der Killer umherstreift und versucht, einen zu opfern. Ich habe es also eigentlich nur mal selbst probieren wollen. Tja, nun habe ich wohl ein neues Lieblingsspiel.

Ebenfalls ein Highlight war natürlich der Release der PlayStation 5. Was haben wir gefiebert. Zu fünft hingen wir in allen Onlineshops und versuchten, sie vorzubestellen. Am Ende wurde es eine Vorbestellung der digitalen Version bei Media Markt, die uns dann nach langem Fiebern Mitte Dezember auch endlich erreichte.

Was war doof in 2020?
Wobei der Ablauf und das bange Warten auf die Lieferung unserer PlayStation 5 dann auch schon wieder fließend in mein was war doof in 2020-Ranking übergeht. Eigentlich sollte unsere erste PlayStation 5 auch ein Laufwerk haben – nun gut, es werden eh wieder zwei sein, also wird halt die zweite mit Laufwerk sein, irgendwann in 2021.

Tja, was noch? Natürlich war ich als Messejunkie sehr traurig, dass die Gamescom wegen Corona ausfallen musste. Bleibt nur zu hoffen, dass die Gamescom 2021 wieder stattfinden darf.

Auch, dass Siedler auf unbestimmte Zeit verschoben wurde und man nun so gar nichts mehr davon hört, gehört definitiv zu den doofen Sachen des letzten Jahres.

Jörgs Rückblick auf 2020

Wahrlich habe ich mir das Jahr 2020 ein wenig anders vorgestellt. Eigentlich hatte ich die Leipziger Buchmesse sowie die Gamescom ins Auge gefasst, aber daraus wurde ja leider nichts. Dafür versüßte mir Monat für Monat die Kazé Anime Night mit verschiedenen Filmen wie DanMachi – The Movie – Arrow of the Orion, Detektiv Conan – The Movie 23, Ride Your Wave, The Dragon Dentist und meinen beiden Favoriten Made in Abyss: Dawn of a Deep Soul und Violet Evergard: The Movie.

Auch ein schönes Highlight war die Ankündigung des Anime-Channels von KSM Anime, nicht zu vergessen die Rückkehr von Shin Chan im Free TV und die Lizenzierung von Monster Rancher.

PlayStation 5 und Videospiele
Im Gaming-Bereich war für mich natürlich das PlayStation 5-Showcase eines der absoluten Highlights, außerdem die Ankündigungen von Final Fantasy XVI als Exklusivtitel, Hogwarts Legacy und Resident Evil Village. Schade ist jedoch, dass der Release der Konsole doch etwas in die Hose ging und sich dann auch noch zahlreiche Probleme gezeigt haben. Somit wurde das Highlight ein wenig zum Flop, aber warten wir ab, was das neue Jahr bringt.

Mit Marvels Avengers kam dann dieses Jahr ein Videospiel heraus, auf das ich mich schon lange gefreut habe. Die Beta-Phasen zeigten jedoch bereits Schwächen des Spiels. Für mich ist es dennoch ein kleines Highlight, denn die Story ist wirklich top. Leider gibt es viele Bugs und diverse Probleme, die den Titel auch einerseits zum Flop machte. Mein größter Flop ist aber Cyberpunk 2077, ein Spiel, auf das ich richtig heiß war und das ich mir dank Corona zum Release dann glücklicherweise doch nicht leisten konnte. Viele Bugs und große Probleme auf der PlayStation 4 und Xbox One sorgten für wenig Begeisterung bei den Spielern.

Among Us, das in der Corona-Zeit große Beliebtheit fand, überzeugte auch mich mit seinem simplen Gameplay, das einfach immensen Spaß macht. Mit Fault kehrte ich zu alten Wurzeln zurück, denn das Spiel ist ein Remake von Paragon, das ich bis zum Einstellen des Spiels wirklich bis zum Abwinken gespielt habe. Predecessor zeigte, dass ein Remake von Paragon auch anders sein kann und überzeugte noch etwas mehr als Fault und das nur in einer geschlossenen Alpha – Hut ab!

Manga, Manwha und Manhua
In Punkto Manga, Manwha und Manhua konnte mich 2020 nur minder mitreißen. Ich gebe zu, ich bin Titeln wie Solo Leveling oder Astra Lost in Space anheimgefallen und habe die Fortsetzung von Final Fantasy: Lost Stranger regelrecht verschlungen. Durch Zufall bin ich sogar auf einen Titel gestoßen, der im Selbstverlag erscheint und nun in diesem wirren Corona-Jahr seinen zweiten Band spendiert bekommen hat: Carrier of the Mask. Aber das wars im Großen und Ganzen schon. Natürlich habe ich meine laufenden Reihen, bei denen sich selbstverständlich auch weitere Manga hinzureihen. Trotzdem sind meine Highlights hiermit ausgeschöpft.

Die größte Enttäuschung für mich lässt sich auch hier im Bereich finden. Die Ankündigung, dass Is It Wrong to Try to Pick Up Girls in a Dungeon? abgebrochen wurde und wir keinen weiteren Band sehen werden, hat mich echt hart getroffen. Ich liebe diese Geschichte rund um den jungen Bell und seiner Göttin Hestia, aber zum Glück geht es zumindest als Anime weiter!

SEVENGAMER.DE
Jobtechnisch hat mich Corona hart getroffen, wodurch ich nun viel zu Hause sitze. Dadurch sind im Projekt einige Dinge vorangegangen. Wir haben neue Kollegen gefunden, unseren Instagram-Kanal ausgebaut und unseren Twitch-Kanal reanimiert und aufpoliert. Das Fantasy Life Wiki und das Final Fantasy XIV Wiki haben ein dickes, fettes Upgrade bekommen und sind somit sogar auf mobilen Endgeräten nutzerfreundlich.

Wir haben mit unserer Webseite und unseren Wikis über drei Millionen Besucher informiert, unterhalten oder ihnen weitergeholfen. Unserer Discord-Community sind mittlerweile schon knapp 100 Leute beigetreten und unsere Facebookseiten gewinnen auch an Likes.

Für mich war es trotz diverser negativer Ereignisse auch ein tolles Jahr und ich bin schon gespannt, was mich 2021 erwarten wird.

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