Filmkritik: One Piece Film: Red

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© Eiichiro Oda:2022 „One Piece“ production committee

Eine Stimme, die die Welt erschüttert: Im neuen One Piece Film trifft die Strohhutbande auf das größte Idol der Welt und lüftet dabei einige dunkle Geheimnisse. Ob sich ein Besuch im Kino lohnt, erfährt ihr hier.

Worum geht es in „One Piece Film: Red?“

Uta, das größte Idol der gesamten Welt, gibt ihr erstes Livekonzert. Natürlich dürfen dabei Ruffy und die Strohhutbande nicht fehlen. Gleichzeitig ist aber auch die Marine präsent, da hinter Utas abnormaler Stimme wahrscheinlich mehr steckt, als der erste Eindruck vermuten lässt.

Doch wäre das alles nicht schon genug, enthüllt Ruffy vor der ganzen Welt nicht nur, dass er und Uta Kindheitsfreunde sind, sondern auch, dass sie die Tochter des berüchtigten Piratenkaisers „Rothaar“ Shanks ist.

Können Ruffy und seine Freunde das Geheimnis hinter Utas übernatürlichem Gesang lüften? Und kann sie wirklich ein „Zeitalter, in der alle glücklich sind“, erschaffen?

© Eiichiro Oda:2022 „One Piece“ production committee

Maltes Eindruck

Gerade als angekündigt wurde, dass der Film eine Idolthematik haben würde, war ich skeptisch, ob dies im Universum von One Piece wirklich funktionieren könnte. Doch im Nachhinein stellten sich gerade die Kampfsequenzen, die von Utas Gesang unterlegt werden, als meine Lieblingsmomente im ganzen Film heraus.Nicht nur passt das Prinzip eines Idols perfekt in die Thematik von Träumen, welche die gesamte Geschichte von One Piece prägt, sondern auch Utas Gesang verleiht Actionszenen ein Gefühl von Dringlichkeit und Chaos, was einfach Spaß macht zuzuschauen.

Die Geschichte an sich ist grundsolide mit einigen schönen und emotionalen Momenten zwischen Charakteren, die wir in der Serie viel zu wenig sehen. An manchen Stellen zieht sich der Film allerdings mit Szenen, die sich entweder gestreckt anfühlen oder wenig zur Story beitragen. Außerdem haben die Strohhüte zum größten Teil, abgesehen von Ruffy, relativ wenig innerhalb der Geschichte zu tun, was gerade für Fans der Charaktere schade ist.

Alles in allem macht der Film aber ungemein Spaß. Ihr dürft euch auf viele bunte, teils unvorhergesehene Charaktere freuen, die euch den typischen One Piece-Humor geben, den die Fans lieben gelernt haben. Weiterhin erwartet euch eine Geschichte mit viel Herz, einigen unerwarteten Wendungen und einem bombastischen Endkampf.

© Eiichiro Oda:2022 „One Piece“ production committee

Jörgs Eindruck

One Piece und Idols: Diese Kombination klingt erstmal absolut ungewöhnlich und auf Anhieb fällt es vermutlich jedem Fan schwer, sich dies vorzustellen, doch erstaunlicherweise funktioniert das besser als im Vorfeld erwartet.

Utas Gesang ist im japanischen Original gehalten worden und wird dabei nicht von der Sprecherin Kaori Nazuka bedient, sondern von der Sängerin Ado interpretiert. Utas Gesang hinterlässt einen gewaltigen Eindruck. Dies ist einerseits der starken Stimme von Ado zu verdanken, aber auch andererseits durch die bildliche Inszenierung.

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Die Geschichte ist von Grund auf sehr solide gestrickt und bietet mit allem drum und dran, wie für One Piece natürlich üblich, eine runde Sache. Der Film ist unterhaltsam, bietet den typischen One Piece-Humor, den Hang zu tiefen Freundschaften und den festen Glauben daran. One Piece Film: Red lässt euch ein unglaubliches Spektakel erleben, das ihr unbedingt auf der Kinoleinwand gesehen haben müsst.

One Piece Film: Red
Originaltitel:One Piece Film - Red
Genre:Abenteuer, Action
Dauer:ca. 115 min
FSK:12 Jahre
Regie: Goro Taniguchi
Studio:Toei Animation
Synchronsprecher:Daniel Schlauch (Monkey D Ruffy), Zina Laus (Uta), Martin Halm (Shanks/Chopper)
Kinostart:13. Oktober 2022
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