Review: Anno 117: Pax Romana für PC

- Lektoriert vonSabine
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Anno 117: Pax Romana ©Ubisoft

Die beliebte Aufbauspielereihe wird mit dem neuen Teil Anno 117: Pax Romana fortgesetzt. Als Praetor einer anfangs kleinen Provinz seid ihr für ihren Fortbestand und ihren Aufbau verantwortlich. Das gestaltet sich jedoch schwieriger als anfangs angenommen.

Um was geht es in Anno 117: Pax Romana?

In der Story spielt ihr entweder den Praetor Marcus Naukratius und seid für die Verwaltung des anfangs kleinen Örtchens Juliana, benannt nach der angehenden Kaiserin, verantwortlich oder ihr spielt als Marcia und erfahrt etwas über ihre geheimnisvolle Hochzeit, während sie in einen Strudel politischer Intrigen gezogen wird.

In meinem Spieldurchlauf habe ich zeitlich jedoch lediglich Marcus Naukratius spielen können, weswegen ich auch nur auf diesen Storyverlauf hierbei eingehen werde.

Als Marcus werdet ihr neben der Verwaltung eures Städtchens noch auf unterschiedliche Missionen von Statthalter Lucius geschickt, der eine Geburtstagsfeier für seine geliebte Frau Juliana plant. So müsst ihr dann anfangs die Waren hin- und herschiffen.

An dem Tag des Geburtstages passiert jedoch etwas gravierendes, was den weiteren Story Verlauf auf den Kopf stellt. Um jetzt nicht zu viel vorweg zu nehmen, halte ich diesen Punkt oberflächlich.

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Story

Bei der Story habt ihr insbesondere anfangs einen durchgehenden roten Faden. Sie verläuft sehr geradlinig, aber bietet einige unerwartete Wendungen und politische Hinterhalte und Intrigen, wie es im alten Rom auch vorgekommen ist. Später erhaltet ihr sogar Entscheidungsmöglichkeiten, wie ihr mit Feinden umgehen wollt.

So haben viele Entscheidungen Einfluss auf die Diplomatie und die Gunst einiger Parteien, einen Einfluss auf die Geschichte selbst könnt ihr aber nur bedingt vornehmen.

Aus meiner Sicht dient die Story eher als Leitfaden, um für Neueinsteiger das Spiel als solches kennenzulernen und gleichzeitig für Anno-Veteranen die neuen Kernaspekte zu präsentieren. Zwar ist die Story mit ihren Kehrtwenden und Charakteren ebenfalls interessant und definitiv spielenswert, doch vieles wird dort erst nach und nach freigeschaltet, sodass euch ein seichter Einstieg in ein komplexes Spiel geboten wird.

Charaktere

Marcus Naukratius: Der von euch gespielte Praetor hat es in Juliana nicht leicht und muss sich erst von allen dort anwesenden die Gunst verdienen. Insbesondere Gaius Callidus ist aufgrund der Beziehung Marcus‘ zu Juliana nicht gut auf ihn zu sprechen.

Ben-Baalion: Der Haussklave, der gleichzeitig als erster Ansprechpartner bei Problemen fungiert, berät euch mit bestem Wissen und Gewissen. Außerdem zeigt er euch die Kernelemente von Anno, worauf es in dem Spiel ankommt und wie ihr eure Stadt florieren lassen könnt.

Juliana: Als Frau des Statthalters Lucius strebt sie nach dem kaiserlichen Thron, wohlbewusst, dass es für sie nicht leicht ist. Mit der Unterstützung ihres Mannes und eurer Hilfe will sie aber Kaiserin vom Römischen Reich werden.

Lucius: Der Statthalter, der euch mit Aufträgen überhäuft, um seiner Frau ein ebenbürtiges Fest zu organisieren, ist überzeugt, dass Juliana es zur Kaiserin schaffen kann. Mit einer etwas mürrischen Art und vorsichtigem Optimismus euch gegenüber erklärt er, wohin ihr müsst und was er braucht.

Gaius Callidus: Dem stolzen Römer ist kein Mittel zu schade, um seinen Willen durchzusetzen. Durch eine listige politische Intrige greift er nach dem Thron und schnappt ihn Juliana vor der Nase weg. Während er anfangs schlecht auf euch zu sprechen ist, müsst ihr nach und nach sein Vertrauen und Wohlwollen verdienen.

Es gibt noch deutlich mehr Charaktere in der Geschichte von Anno. Da ich jedoch nicht die ganze Story vorweg nehmen will, erwähne ich hier nur die Persönlichkeiten, die am Anfang vorkommen und immer wiederkehrende Personen wie Kaiser Callidus.

Synchronisation

Das komplette Spiel ist ganz Anno-typisch von vorne bis hinten durchsynchronisiert. Selbst einfache Bauern beim Anklicken eines Wohnhauses haben gewisse Sprechzeilen und die Storycharaktere sowieso. Einzig die Entscheidungspassagen, bei denen ihr zwischendurch etwas auswählen müsst, beispielsweise bei einem Streit zwischen Bewohnern, sind rein textbasiert.

Sonst hat sowohl euer Haussklave als auch alle anderen genannten Personen eine durchweg passende Stimme mit adäquater Betonung.

Während euer Sklave eine tiefe, demütige, warme Stimme besitzt, hat ein römischer Prokurator, also Statthalter, eine entsprechend aufrechte, stolze Stimme, die Rom repräsentiert.

Insbesondere Emotionen wurden in Anno sehr gut abgebildet. Ihr merkt sehr deutlich, wie eine Person auf euch gestimmt ist und wie die Beziehung zwischen euch aussieht, sei es warm und herzlich oder kalt und abweisend.

Spieldesign

Was das Spieldesign anbelangt, gibt es äußerst viele Aspekte, die aber zu einem großen Teil von Anno 1800 übernommen und verbessert wurden.

Es ist sehr deutlich, dass die Entwickler hier das Rad nicht neu erfunden, sondern einige der bestehenden Aspekte nochmal angepasst und teilweise vertieft und zusätzlich noch die im Vorgänger vermissten Punkte in das Spiel eingebracht haben.

Aufbau/HUD

Erstmal zum Allgemeinen: Wer sich in Anno 1800 zurechtgefunden hat, wird auch hier beim Aufbau nichts Neues vorfinden. Ihr habt mehrere Bevölkerungsgruppen, die verschiedene Bedürfnisse haben. Auf der unteren Leiste seht ihr die vielen produzierbaren Waren, die sich in die etwaigen Produktionsgebäude ausklappen, sobald darauf geklickt wird. Auch hier ist ganz Anno-typisch, dass sobald der Mauszeiger darüber schwebt, die Eigenschaften sowie die Produktionsgeschwindigkeit der jeweiligen Gebäude angezeigt werden. So müsst ihr genauso in diesem Teil wie auch im letzten zeitlich möglichst so kalkulieren, dass genug Produktionsgebäude die Nachfrage decken können.

Bevölkerungsgruppen

Bei eurem Volk bewiehungsweise später euren Völkern gibt es jedoch einen wesentlichen Unterschied zum letzten Teil, der nochmal eine deutlich tiefgehendere Herangehensweise gewährt. Denn während in Latium, also dem römischen Bereich mit besagter Ortschaft Juliana ausschließlich Römer wohnen, werdet ihr später in das Reich der Kelten geschickt, bei denen eine von Grundauf andere Kultur herrscht. Demnach liegt es dann an euch zu entscheiden, ob in eurem keltischen Dorf dann auch keltische Kultur mit keltischen Bauten praktiziert wird oder ihr eine vollständige Romanisierung anstrebt. Jede Auswahlmöglichkeit hat ihre Vor- und Nachteile. Im späteren Verlauf könnt ihr sogar beide Gesellschaften zusammenleben lassen, sodass ihr auch die doppelte Anzahl an Gebäuden habt, da Kelten ebenfalls neue Produktionsketten mit sich bringen.

Diplomatie

Die politischen Beziehungen sind in dem neuen Teil ähnlich wie auch beim Vorgänger geblieben. Ihr habt auf der Karte unterschiedliche Herrscher, die sich mit einem kleinen Monolog in der Ecke eures Bildschirmes vorstellen, sobald euer Schiff in die Nähe deren Inseln kommt. Vom Diplomatiefenster aus könnt ihr dann unterschiedliche Beziehungen pflegen. Beispielsweise entscheidet ihr, Geldgeschenke zu schicken, um die Wahrscheinlichkeit auf ein Friedensbündnis zu erhöhen oder Handelsbeziehungen aufzubauen oder im Gegenteil den Herrscher zu denunzieren, um einen Krieg ausrufen zu können. Zwischenzeitlich reagieren einige Herrscher aber auch auf eure Entscheidungen wie die Romanisierung der Kelten oder wenn ihr nach der Gunst bei einem anderen Herrscher strebt.

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Anno 117: Pax Romana Beziehungen ©Ubisoft

Religion

Ein weniger ausgeprägter, aber dennoch sehr hilfreicher Aspekt ist die Religion in Anno 117: Pax Romana. Ihr wählt für jede eurer Inseln separat einen Gott aus dem alten Rom aus, dem das Volk huldigen soll. Das beschert euch teils sehr praktische Boni. Sollet ihr im Kriegsfall Mars, den römischen Gott des Krieges, ausgewählt haben, so bekommt ihr einen Produktionsgeschwindigkeitsbonus auf alles, was mit Militär zutun hat, also unter anderem Rüstungen, Schwerter und Kohle. Es gibt aber auch andere Götter wie Ceres, die Göttin der Landwirtschaft, Neptun, der Gott des Meeres, Cernunnos, der Gott des Waldes und weitere, die mit ihren jeweiligen Boni daherkommen.

Forschung

Bei diesem Punkt handelt es sich um eine Funktion, die im letzten Teil mit am meisten vermisst wurde: Die Rede ist vom Forschungsbaum. Ich war erstaunt, als mir von Ben-Baalion präsentiert wurde, dass unterschiedliche Bereiche des Reiches verbessert und optimiert werden können. So haben beispielsweise die Medici, also die damaligen Heiler, nur eine bestimmte Reichweite, die sie abdecken können, bevor ihr einen neuen Medicus bauen müsst, damit weitere Teile eures Reiches mit Heilern versorgt werden. Während diese Reichweite im letzten Teil festgelegt war, könnt ihr hierbei sowohl die Reichweite der jeweiligen Institutionen durch Forschung erhöhen als auch die Zahl der Patrouillen. Wenn zum Beispiel drei Häuser brennen, ihr aber nur zwei Löschpatrouillen gleichzeitig in der Feuerwehr rausschicken könnt, erforscht ihr einfach eine dritte und schon können drei Feuer gleichzeitig bekämpft werden.

Dazu muss gesagt werden, dass die Forschung ebenso unglaublich tiefgehend und auf verschiedene Bereiche aufgeteilt ist. Es gibt den Wirtschaftszweig, den militärischen und den zivilen, die sich dann nochmal in etwaige Sparten aufteilen, die dann entweder nur von den Römern oder nur von den Kelten erforscht werden können.

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Anno 117: Pax Romana Forschungsbaum ©Ubisoft

Im weiteren Verlauf hat die entsprechende Technologie oder Verbesserung zusätzlich bestimmte Bedingungen, an die sie geknüpft ist. So müsst ihr für römische Kavallerie in eurer Kaserne mindestens einen Patrizier, also einen Adligen, in eurem Reich beherbergen. Das gleiche gilt dann natürlich genauso für etwaige keltische Technologien.

Die Geschwindigkeit der Forschung wird dabei durch sogenannte Grammaticus Gebäude festgelegt. Das sind errichtbare Gebäude, die die Mercatoren, also römische Kaufleute, für Bildungszwecke nutzen können. Beim Erreichen der Bildung generiert ihr Wissen, was in der Forschung für Technologie angewendet werden kann. Je mehr Mercatoren Zugang zu Grammatica haben, desto mehr Wissen könnt ihr in eurer Provinz generieren und desto schneller erforscht ihr neue Technologien.

Militär

Ich habs bereits angedeutet: Der zweite große Aspekt, den die Entwickler bei Anno 117: Pax Romana eingebracht haben, sind die Infanterie und die Kavallerie. Während im letzten Teil ein sehr großer Kritikpunkt der fehlende militärische Tiefgang war, so haben sie das hier weitestgehend, wenn nicht sogar aus meiner Sicht vollständig ausgemerzt. Ihr habt unterschiedlichste Einheiten sowohl im keltischen Bereich als auch im römischen, die sich in ihrer Taktik und Vorgehensweise grundlegend unterscheiden. Demzufolge reicht es nicht mehr, mit einer Übermacht in der Marine den Kontor des Gegners auszuschalten, um seine Insel zu erobern, sondern jetzt müssen verschiedenste Landeinheiten die Villa des dortigen Praetors stürmen und einnehmen, damit ihr eine fremde Insel euer Eigen nennen könnt.

Verteidigung

Da schließt sich natürlich der nächste große Punkt direkt an, weil es dort, wo es einen Angreifer gibt, es zwangsläufig einen Verteidiger geben muss. Dieser Aspekt kommt ebenfalls in Anno 117: Pax Romana nicht zu kurz, denn euch wird von Palisaden, Toren und Türmen alles Nötige zur Standhaftigkeit eures Reiches geboten. Wem Holzpalisaden zu einfach sind, der kann sich in besagtem Forschungsbaum die Steinwälle auswählen und erforschen, sodass das Reich wirklich zu einer regelrechten Festung wird. Nicht nur der Seeweg muss also verteidigt und geschützt werden, sondern auch euer Land ist im neuen Teil vor feindlichen Truppen nicht mehr sicher.

Marine

Nicht zuletzt gibt es auch bei den Schiffen einiges an Verbesserungen. Während es im letzten Teil vorgegebene Schiffsklassen mit festen Eigenschaften gab, könnt ihr im neuen Teil die Schiffskategorie und alle Bestandteile vollständig frei auswählen und anpassen. Ihr wählt in der Werft aus, ob ihr ein Handelsschiff vom Band laufen lassen wollt oder doch eher ein Militärschiff. Beide haben logischerweise unterschiedliche Eigenschaften wie mehr Lagerplätze auf einem Handelsschiff und die bessere Bewaffnung und Panzerung eines Militärschiffs. Wem das noch nicht genügt, der wirft wieder einen Blick in den Forschungsbaum und entdeckt, dass die jeweiligen Schiffsklassen noch mit Extras ausgerüstet werden können. Auf einem Kriegsschiff kann unter anderem ein Katapult vorne aufgebaut werden, um statt vielen Pfeilen, die leichten Schaden anrichten, einen Schuss abzugeben, der aber ordentlich einschlägt. Folglich ist dann die Nachladezeit natürlich enorm. Doch nicht nur die Bewaffnung könnt ihr frei anpassen, sondern auch die Panzerung. Wenn ihr verbesserte Panzerung erforscht und auswählt, wird das Schíff in der Produktion und im Unterhalt zwar teurer, kann jedoch gleichzeitig deutlich mehr Beschuss verkraften. Im Bereich der Fortbewegung gibt es ebenfalls Verbesserungsmöglichkeiten. Solltet ihr extra Ruderer für euer Schiff engagieren und die damit verbundenen Ruder einbauen, so könnt ihr euch mit einer passablen Geschwindigkeit auf offener See unabhängig der Windrichtung bewegen.

Bei Handelsschiffen könnt ihr zum Beispiel größere Segel zu eurem Vorteil nutzen, um schneller die Waren von A nach B zu verschiffen. Gleichwohl gibt es auch hier etliche Verbesserungen, die euch zu einem gewissen Preis viele Vorteile ermöglichen.

Das ist nur ein Ausschnitt der taktischen Tiefe bei der Marine. Es gibt noch vieles weitere wie unterschiedliche Schiffsgrößen, die auch unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, was nicht bedeutet, dass eine Flotte aus den größten Schiffen gleichzeitig nur Vorteile hat. Alles im Detail zu beleuchten würde aber den Rahmen deutlich sprengen.

Handel

Was den Handel anbelangt, so ist im neuen Teil das Rad ebenso nicht neu erfunden worden. Ganz getreu dem Motto „verändere kein funktionierendes System“ könnt ihr Handelsrouten planen, indem ihr auf das Handelsverzeichnis geht, die Startinsel sowie die Zielinsel auswählt, die Waren zur Beladung und Entladung auswählt und abschließend ein Handels- oder Kriegsschiff auswählt, das die Waren zu dem entsprechenden Hafen verschifft.

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Anno 117: Pax Romana Handelsroutenübersicht ©Ubisoft

Grafik und Sound

Grafik

Auch der neue Anno-Teil braucht sich weder grafisch noch soundtechnisch hinter irgendjemandem zu verstecken. Die Grafik ist erstklassig, detailverliebt und realistisch. Die Ländereien sehen abwechslungsreich und bunt gestaltet aus. Ihr könnt sehr nah an Landstriche oder Stadtteile ranzoomen und sogar die Tiere in der Prärie erkennen. Das Wasser verhält sich natürlich und wenn ihr glaubt, dass der Vorgänger bereits das Maximum an Grafik rausholen konnte, so werdet ihr hier eines Besseren belehrt. Die frei einstellbaren Tag-Nacht-Zyklen geben eine wunderschöne Dynamik in das Spiel, das die realistische Atmosphäre einwandfrei abrundet. Die Feste, die ihr veranstaltet, sind gut sichtbar und ihr könnt sogar erkennen, wie anfängliche Aufstände von euren Stadtwachen niedergeschlagen werden. Bedenkt dabei, dass das Ganze nicht nur auf einer eurer Inseln stattfindet, sondern mehrere Feste gleichzeitig veranstaltet werden können und auf jedem ist alles deutlich erkennbar. Eine wahre Meisterleistung aus meiner Sicht.

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Anno 117: Pax Romana Grafik Wohnviertel ©Ubisoft

Sound

Gleiches gilt auch für den Sound, denn da wo man meint, die Grafik stöße schon an ihre Grenzen, wird es durch den Sound noch immersiver. Das beruhigende Rauschen der Wellen, das rege Feiern bei den Festen, die tobenden Einwohner bei einem Protest und die aufgeregte, spannungsgeladene Stimmung beim Kampf mit den klirrenden Schwertern und den flitschenden Bogensehnen sind eindrucksvoll und tadellos vertont und runden den sowieso schon bemerkenswerten Detailgrad perfekt ab.

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Anno 117: Pax Romana Ladebildschirm Artwork ©Ubisoft

Präsentation

Da es sich hierbei lediglich um eine digitale Fassung von Anno 117: Pax Romana handelt, kann ich weder auf die Verpackung noch auf deren Inhalt eingehen.


Ein herzliches Danke geht an den Publisher und Entwickler von Anno 117: Pax Romana, Ubisoft, der uns einen Key für das Review zur Verfügung gestellt hat.


Überblick der Rezensionen
Story/Atmosphäre
8
Charaktere
10
Synchronisation
10
Spieldesign
10
Balance
10
Grafik und Sound
10
Preis-Leistungs-Verhältnis
10
review-anno-117-pax-romana-fuer-pcAnno 117: Pax Romana ist für mich das Paradebeispiel für ein Meisterwerk eines Aufbauspiels. Es lässt wirklich keinen Wunsch für Aufbaufans offen. Da, wo sein Vorgänger bereits geglänzt hat, fängt der Nachfolger regelrecht an zu leuchten. Man merkt, wie beherzt die Entwickler auf die damalige Kritik eingegangen sind und wie gewissenhaft diese Aspekte eingebracht wurden. Aus meiner Sicht gibt es zurzeit keinen besseren Einstieg in die Anno-Reihe als Anno 117: Pax Romana.

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