Liebe Freunde vana’dielscher Landeskunde,

holt eure Atlanten aus den Schubladen und spitzt die Ohren, denn das heutige Thema wird besonders spannend! Schließlich beschäftigen wir uns mit nichts anderem als der Region Adoulin, über die auf dem Mittleren Kontinent und in Aht Urhgan noch so gut wie gar nichts bekannt ist.

Doch wie auch jene Landstriche blickt Adoulin auf eine bewegte Geschichte zurück, mit all den Umwälzungen und Konflikten, die für einen Staat, der etwas auf sich halten will, so dazugehören. Wie kam es zur Gründung des Städtebundes? Und wie sieht es überhaupt aus in und um Adoulin? Diese und weitere Fragen wollen wir in unserem kleinen Blick über die See von Zafmlug klären.

Begebt euch mit uns auf eine Reise durch die Zeit, um die weißen Flecken auf der Karte des Kontinents Ulbuka langsam aber sicher mit Informationen zu füllen.

Historische Hintergründe

„Heiliger Adouliner Städtebund“ ist die Bezeichnung für eine Gebietskörperschaft, die sich über die Adouliner Inseln und ihre nähere Umgebung erstreckt.

Vor ungefähr 200 Jahren kam der „Große Vormarsch“, mit dem die Landesherren unter enormer Kraftanstrengung die Erschließung des Kontinents vorantrieben, zu einem jähen Ende.

Mit einem Schlag wurden alle Bestrebungen gestoppt und an der Grenze zwischen Adoulin und Ost-Ulbuka der große Jorius-Wall errichtet. Die Bürger des Kontinents zogen sich auf das kleine, verbleibende Gebiet zurück.

Das Zeitalter des Großen Vormarsches hatte mehrere Jahrhunderte gedauert und tiefe Spuren hinterlassen. Unmengen an persönlichen und materiellen Opfern waren für die unaufhörliche Kolonisierung Ost-Ulbukas aufgebracht worden und hatten die einst prächtige Nation einen Großteil ihres Reichtums gekostet.

Angesichts dieser Umstände beschlossen das Königshaus und die elf Häuser Adoulins, den lang andauernden Vormarsch zu beenden und den Heiligen Adouliner Städtebund zu gründen.

Der Bund hatte zunächst zum Ziel, die ausgelaugte Nation wirtschaftlich zu revitalisieren und ihre Anrainerstaaten militärisch in Schach zu halten. Durch die geschickte Umsetzung dieser Ziele entwickelte sich der Städtebund zu einer florierenden Seehandelsmacht.

Die unlängst von dem derzeitigen Großkanzler Ygnas S. Adoulin ausgerufene, erneute Kolonisierung von Ulbuka hat zu einem Bruch zwischen den Landesherren geführt. Die herrschenden Häuser Adoulins sind in Befürworter und Gegner des Vorhabens gespalten.

Illustration: Mitsuhiro Arita

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