Es ist mal wieder so weit!
Das diesjährige Halloween-Fest rückt näher, und es verspricht, so schaurig-schön wie nie zu werden, kupo!

Bald schon wird wieder einmal ein beherztes „Süßes oder es gibt Saures!“ durch die Gassen schallen, kupo. Ich bin schon ganz aufgeregt, kupopoooooo!

Oh, da fällt mir ein: Erinnerst du dich noch, als damals ein paar Exorzisten aus dem fernen Westen zu uns kamen, um uns bei der Bekämpfung der „Dunklen Lilien“ behilflich zu sein, kupo?

Nun, einer dieser Exorzisten hat in Windurst ein sehr interessantes Gespräch mit einem Weißmagier geführt, kupo.

Und dieses Gespräch schien den Weißmagier sehr bewegt zu haben. Was könnte ihm der Exorzist nur erzählt haben, kupo?


„Wie bitte? Du bistaru wirklich ein Weißmagier?!“, rief ein kleiner Tarutaru, als ich mich kurz unter dem Sternenbaum ausruhte.

„Jawohl!“
„Aber du bistaru doch ein Galka!?“

Nicht schon wieder, dachte ich, doch von Aussagen wie dieser ließ ich mich schon lange nicht mehr aus der Ruhe bringen.

„Völlig richtig erkannt. Na und?“
„Nun… Ihr Galkas seid doch nicht besonders gut im Umgang-Strang mit Magie. Wir Tarutarus können das viel besser, oder nichtaru?“
„Das dachte ich früher auch. Immer wieder habe ich mich gefragt, ob ich wirklich das Zeug zum Weißmagier habe.“

Ich blickte zum Himmel und sah, wie die grünen Blätter des Sternenbaums sanft im Wind tanzten. Die Sonnenstrahlen wärmten meinen Körper.
„Jetzt allerdings denke ich anders, Kleiner.“
„Nenn mich nicht Kleiner! Ich habe einen Namen!“
„Würdest du mir deinen Namen verraten?“
„Tamu-namu.“
„In Ordnung, Tamu-namu…“

Dies war der perfekte Zeitpunkt, ihm eine kleine Anekdote zu erzählen.

Alles ereignete sich zu dieser Zeit, zu Halloween, um genauer zu sein.

Oh, und ihr habt sicher schon von den Exorzisten gehört – Angehörige des Heiligen Adouliner Städtebundes, die sich der heiligen Kunst widmen, Besessene von bösen Geistern zu befreien.

Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren wagten sich die Dunklen Lilien aus ihrem Versteck, und so reisten drei Exorzisten zum Mittleren Kontinent, um uns dabei zu helfen, die Hexen loszuwerden.

Eine von ihnen war viel mächtiger als die anderen beiden. Sie war so begabt, dass viele glaubten, sie würde eines Tages zu den angesehensten Exorzisten in ganz Adoulin zählen.

Doch um sie dreht sich meine Geschichte gar nicht. Sie handelt vielmehr von einem anderen Exorzisten namens Roger. Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich nicht so recht etwas mit mir und meinem Leben anzufangen und er sagte, dass ich doch einmal am Geisterfest teilnehmen solle. Er meinte, es würde mir guttun, den Stimmen der Verstorbenen zu lauschen.

Er erklärte mir außerdem, dass es das eigentliche Ziel der Zeremonie sei, die Geister sicher ins Jenseits zu geleiten und ihnen ewige Ruhe zu schenken.

Ich sollte einfach an der Zeremonie teilnehmen und mit den Geistern kommunizieren, und schon würde ich das Leben, das mir Altana geschenkt hat, viel mehr zu schätzen wissen. Das glaubte er zumindest…

Außerdem erklärte er mir, dass man den Schmerz der Geister begreifen müsse, um sie zu Altanas ewig schimmerndem Licht geleiten zu können. Er glaubte, dieses Talent in mir schlummern zu sehen.

„Es kommt nicht darauf an, wo du herkommst.“, fuhr er fort. „Jeder Exorzist, ganz gleich wie alt er ist, welche Hautfarbe er hat oder wie er aufgewachsen ist, kann die Geheimnisse der Geister erlernen und die Kunst, sie von der Dunkelheit ins Licht zu geleiten.“

Solange du auf dein Herz hörst und deine Gebete von Herzen kommen, tut es nichts zur Sache, ob du ein Tarutaru oder ein Galka bist. Jeder hat die Möglichkeit, den Pfad des Weißmagiers zu beschreiten und Altanas Segen zu empfangen.

Wir Weißmagier widmen unser Leben der Göttin. Sie hält ihre schützende Hand über uns und im Gegenzug kämpfen wir in ihrem Namen.

„Klingt nach einem echt anstrengenden Leben-Kleben.“
„Ein jeder Abenteurer unter der Sonne hat ein anstrengendes Leben.“

Diese Aussage schien ihm zu gefallen. Interessiert blickte er mir in die Augen und nickte angeregt. Ich schien dem Kleinen imponiert zu haben.

Also setzte ich meinen Hut auf, verabschiedete mich und ließ mein schattiges Plätzchen unter dem Sternenbaum hinter mir.

Viele halten die Sternensybille im Himmelsturm für die Wiedergeburt der Göttin höchstpersönlich.

Vielleicht haben ihre Geduld und ihr Verstand heute auf mich abgefärbt, als ich mich unter ihrem schützenden Flügel ausruhte.


Text: Miyabi Hasegawa
Illustration: Mitsuhiro Arita


Veranstaltungszeitraum

Dieses Sonderereignis wird voraussichtlich von Freitag, den 18. Oktober 2013 um 8.00 Uhr (GMT) bis Freitag, den 1. November 2013 um 8.00 Uhr (GMT) stattfinden.

Sprecht mit den Moogles!

Monster versuchen, sich im Getümmel verkleideter Bürger in die Städte zu schleichen. Für alle Abenteurer, die sich an der Austreibung dieser Bösewichte beteiligen, haben die Moogles Belohnungen bereitgestellt. Ihr findet die Moogles in den folgenden Arealen:

West-Ronfaure (I-6) / Ost-Ronfaure (G-6)
Nord-Gustaberg (L-8) / Süd-Gustaberg (J-7)
West-Sarutabaruta (J-8) / Ost-Sarutabaruta (G-11)

Verkleidete Gespenster und Monster wollen Süßes!

Auch in diesem Jahr verkleiden sich die Händler und ziehen in den Städten als Gespenster und Monster durch die Straßen, um vermeintlich furchterprobte Abenteurer zu erschrecken. Jeder, der diesen Leuten Süßigkeiten überlässt, wird sich dann selbst auch verkleiden können. Wenn man Glück hat, erhält man dabei zusätzlich tolle Items.

Süd-San d’Oria / Nord-San d’Oria
Bastok-Minen / Bastok-Markt
Windurst-Weiher / Windurst-Wälder

* Es eignen sich grundsätzlich alle Süßigkeiten. Trotzdem kann es sein, dass ein NPC eine Süßigkeit nicht mag.

„Bombige“ Dekorationen

Zum Erntedankfest dekorieren wir die großen Plätze in den Städten mit Bomben-Monstern. Angeblich sollen die wunderlichsten Dinge passieren, wenn man sich als Gruppe von zwei Personen mit einer bestimmten Verkleidungskombination diesen Dekorationen nähert …

Das Geisterfest

Sprecht mit den Exorzisten in den folgenden Arealen, um am Geisterfest teilzunehmen:

Gertrude in Nord-San d’Oria (D-8)
Brian in Bastok-Markt (G-8)
Roger in Windurst-Weiher, Nord (F-5)

* Hat man einen Auftrag von einem Exorzisten erfolgreich beendet, muss 1 Tag (Vana’diel-Zeit) vergehen, bis man den nächsten Auftrag annehmen kann.

Sonderverkaufsstände

In den folgenden Arealen werden besondere Items zum Erntedankfest verkauft. Wenn ihr euer Mog-Haus mit allen drei Lampions der drei Heimatnationen schmückt, so wird euch euer Moogle schon bald mit einem ganz besonderen Geschenk überraschen!
* Das Geschenk kann auch nach Ende des Sonderereignisses entgegengenommen werden, sofern die notwendigen Voraussetzungen erfüllt wurden.

Nord-San d’Oria (D-8)
Bastok-Minen (H-9)
Windurst-Weiher, Nord (G-10)