Auf der diesjährigen gamescom hat Oculus das Development Kit 2 der Rift ausgestellt. Ich durfte die VR-Brille zusammen mit unserer Redakteurin RainbowEsch in Köln antesten:

Insgesamt, wenn man die Kritik bezüglich der Übernahme durch Facebook mal beiseite schiebt, ist die Oculus auf jeden Fall sehr innovativ. Trotz der fraglichen Verwendung eines Third-Person-Titels auf der gamescom, der sehr an einen Mario-Titel von Nintendo erinnert hat, garantiert die Oculus auf jeden Fall Spielspaß. Mit der Entwicklerversion kommt selbstverständlich keine HD-Grafik; kleinere Pixelstörungen sind noch immer an der Tagesordnung. Die Brille liegt zwar noch nicht ganz passend auf dem Gesicht auf, trotzdem ist die Rift nicht gerade unkomfortabel. Zusammen mit den zugehörigen Kopfhörern sieht sie relativ klobig aus, im Vergleich zum Development Kit 1 ist die aktuelle Version aber auf jeden Fall formschöner.

Zusammen mit Minecraft, dessen Umsetzung auf der Rift derzeit geplant ist, findet das Konzept der VR-Brille mit Bewegunssensoren auf jeden Fall einen guten Abnehmer. Das Prinzip dieser Bewegungssteuerung ist auf jeden Fall genial und hat in der Entertainmentbranche garantiert großes Potenzial.
Momentan schreckt viele Fans sicherlich der realtiv hohe Kaufpreis von ca. 600€ ab, wenn die Oculus aber fertig entwickelt ist, kann man mit niedrigeren Kosten rechnen.

Messe-Bilder