Gamekritik: GRIT Closed Beta

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Gamekritik GRIT Closed Beta
GRIT ©Team GRIT

GRIT ist ein kommendes Battle Royale-Spiel im Westernstil. Wir haben am Closed Beta Playtest am dritten Aprilwochenende teilgenommen und uns einen ersten Eindruck verschafft.

Um was geht es bei GRIT?

Im Wilden Westen treffen sich 100 mutige Cowboys und Cowgirls, um in einem ultimativen Battle Royale-Kampf gegeneinander anzutreten. Dieser findet zwischen Goldminen, rustikalen Salons, weitläufigen Feldern und eisigen Gebirgen statt. Doch neben zahlreichen Mitstreitern steht auch ein gefährlicher Sandsturm dem glorreichen Sieg im Weg. Am Ende kann eben nur einer überleben.

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Erster Eindruck

Die Closed Beta Playtests von GRIT fanden vom 17. bis 18. April auf nordamerikanischen und europäischen Servern statt. Nach dem Start landen wir in der Pre-Lobby, bis genügend Mitspieler gefunden wurden. Diese Pre-Lobby besteht aus der kompletten Karte, auf welcher der Kampf ums Überleben stattfindet. Der große Vorteil besteht darin, dass wir uns mit der Umgebung und der Steuerung vertraut machen können. Ebenfalls können wir sämtliche Schuss- und Nahkampfwaffen, die wir finden, testen. Sobald die Runde startet, springen wir aus einem Flieger und wählen unseren Landepunkt mithilfe eines Fallschirmes – eben ganz klassisch im Battle Royale-Stil.

Derzeit ist ein männlicher und ein weiblicher Charakter spielbar. In welche der beiden Rollen wir nach dem Start schlüpfen, entscheidet der Zufall. Die Bewegungen der Figuren wirken eher künstlich und weniger realistisch. Zum aktuellen Zeitpunkt ist es nicht möglich, durch ein Fenster oder auf ein kleines Vordach zu springen. Das wird gerne zum Verhängnis, wenn der Gegner die einzige Tür im Haus blockiert.

Neben Primär- und Sekundärwaffen haben wir eine Handfeuerwaffe, ein Nahkampf-Item und Granaten in unserem Inventar. Die einstellbare Feuerrate erlaubt uns, unsere Waffen an den persönlichen Spielstil und die Situation anzupassen. So können Schrotflinten zwei Einzelschüsse oder einen Doppelschuss abfeuern.

Gamekritik GRIT Closed Beta
©Team GRIT

Alle Waffen erscheinen in den Farben Weiß, Blau, Grün, Lila und Gold. Dabei verleihen goldene Waffen einen zusätzlichen Perk. Die verschiedenen Farbtöne sollen eine Rangordnung darstellen, die wohl erst in zukünftigen Updates vollständig integriert wird.

Das Inventar bietet Platz für drei Ausrüstungsgegenstände, die uns zusätzliche Rüstung verschaffen. Hüte, Brustpanzer und Rucksäcke sind in den Leveln T1 bis T3 auffindbar. Damit wir uns nach einem Treffer heilen können, benötigen wir Spritzen, Bandagen oder Medizinkoffer. Jeder dieser Gegenstände stellt unterschiedlich viel Leben wieder her. Der Vorteil liegt darin, dass wir nur so viel Medizin nehmen können, wie wir tatsächlich brauchen und keine verschwenden.

Pferde waren eines der wichtigsten Transportmittel im Wilden Westen. Umso realistischer ist es also, dass die Cowboys und Cowgirls in GRIT ebenfalls auf Pferde und berittene Kämpfe setzen. Die Steuerung dieser Tiere ist derzeit jedoch mühselig und das Landen eines Treffers aus dem Sattel erschien mir unmöglich.

Züge sind das alternative Fortbewegungsmittel in GRIT. Gleich zwei von ihnen fahren auf einer festgelegten Route quer durch die komplette Map. So entkommen wir nicht nur schnell dem tödlichen Sandsturm, sondern erleben rasante Gefechte, denn wir sind nicht die einzigen, die sich die Züge zu Nutze machen.

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©Team GRIT

Die Grafik ist auf den ersten Blick detailliert, jedoch schlicht gehalten. Neben einigen grafischen Bugs und Verbindungsabbrüchen lief das Battle Royale weitestgehend flüssig. Da die Umgebung besonders bei schneller Fortbewegung erst gerendert wurde, kam es zu Einbrüchen in der Performance.

Die Soundeffekte hingegen kamen alle zur rechten Zeit. Die Hintergrundmusik war dabei melodisch und passend zur Westernthematik.

Fazit

Trotz kleiner grafischer und technischer Probleme, die eine Beta-Phase mit sich bringen kann, konnten wir einen guten ersten Eindruck von GRIT gewinnen. Das Konzept eines Battle Royale im Westernstil ist durchgängig und glaubhaft vorhanden. Die Waffen sind realistisch, leicht zu handhaben und aufgrund der einstellbaren Feuerrate individuell spielbar.

Die ausreichend vorhandenen Pferde bringen Bewegung in das Spiel, wodurch die Gegner zu einer viel größeren Gefahr werden als der Sandsturm. Die Besonderheit von GRIT besteht in den beiden Zügen, die derzeit nichts Weiteres können als die komplette Karte zu befahren. Hier wäre ein hochrangiger Loot in Form von seltenen und goldenen Waffen denkbar.

Sowohl die Unreal Engine-Grafik, als auch Features und die Waffenhandhabung erinnern an Battle Royale-Spiele wie Ring of Elysium und Cyber Hunter. GRIT hebt sich durch seine Westernthematik von ihnen ab und bietet in Sachen Entwicklungspotenzial viel Platz nach oben.

Gamekritik GRIT Closed Beta
©Team GRIT

Hier gelangt ihr wie immer zu weiteren spannenden Gamekritiken.

GRIT
EntwicklerTeam GRIT
PublisherTeam GRIT
GenreBattle Royale, Shooter, Action
KonsolePC
Text/SpracheEnglisch
Spieleranzahl1 bis 4
Veröffentlichungsdatum2021
USKnoch unbekannt
UVPnoch unbekannt
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3. Mai 2021 21:03

Ein gut geschriebener, gelungener Artikel zu einem Spiel, welches wie ich finde, viel Potential hatt. Bin sehr gespannt was da noch alles kommt :)
Immer wieder schön solche Artikel von dir zu lesen, meine Erfahrungen mit dem Spiel decken sich auch so ziemlich mit deinen, das Aiming ist wie ich finde bis auf das ADS relativ gut gelungen, sobald man die richtige Mausgeschwindigkeit gefunden hatt :D
Mach weiter so.
LG
Deathgun