Das ist Super Smash Bros for Nintendo 3DS

Wenn der Nintendo 3DS zum Kampfschauplatz wird, dann kann es sich nur um den neuesten Ableger von Super Smash Bros. handeln. In diesem Test zeige ich euch, was das Spiel zu bieten hat und warum es bei Fans so gut ankommt.

Hintergrund

Super Smash Bros. ist zwar ein Spiel ohne Story, jedoch mit einer langen und erfolgreichen Vorgeschichte. Den ersten Auftritt feierte Super Smash Bros. 1999 auf dem Nintendo 64. 2001 folgte Super Smash Bros. Melee für die Gamecube, welches an den Erfolg von 1999 anknüpfen konnte. Ganze sieben Jahre Später, 2008, folgte Super Smash Bros. Brawl für die nächste Konsolengeneration von Nintendo, der Nintendo Wii. Super Smash Bros. for Nintendo 3DS und Super Smash Bros. for Nintend Wii U sollen nun den Erfolg der Serie fortführen.

Das Grundprinzip der Spielereihe ist immer gleich: Verschiedene Charakter aus der umfangreichen Welt der zahlreichen Nintendo Spiele versammeln sich, um, wie in Tekken Manier, gegeneinander anzutreten. Die Schauplätze sind bekannte Hintergründe aus dem beliebten Nintendo-Universum.

Spielmechanik

Die Qual der Wahl – Akt 1: das Ding mit dem Spielmodus

Bevor man erstmal so ordentlich ins Spiel einsteigen kann, hat man gleich mal die Wahl, in welchem Spielmodus man antreten möchte und ob es ein Solo- oder Gruppenspiel sein soll. Die Spielvariationen sind enorm und bieten daher jede Menge Abwechslung.

In „Smash“ kann man sich auf die einfachste Weise mit COM-Gegnern oder anderen Spielern messen. Zusätzlich lassen sich die Regeln ändern, um größere Herausforderungen zu schaffen. Ihr könnt beispielsweise das Zeitlimit variieren, ein Handicap einstellen oder die Fluganfälligkeit kalibrieren.

In den „Smash-Abenteuer“ hat man entweder fünf Minuten lang Zeit, um verschiedene Items zu sammeln und sich dann mit drei COM-Gegnern zu messen oder man gibt sich dem Gruppenspiel hin. Bei letzterem müssen verschiedene Verstärker gesammelt werden, in dessen Anschluss ihr euch dann gegenüber drei Spielern beweisen müsst, in einem lokalen Modus.

Der abwechslungsreichste Bereich ist der Bereich „Weitere Modi“, bei dem Kämpfe in einem klassischen Modus ausgeführt werden können. Des Weiteren kann man hier trainieren, im Stadion verschiedene Minispiele spielen oder in der All Star-Variante sich den größten Kämpfern aller Zeiten stellen.

Die Qual der Wahl – Akt 2: der Kämpfer an meiner Seite

Nachdem ich mich von der schieren Masse an Spielmöglichkeiten erschlagen lassen habe, darf ich mir nun Gedanken über meinen Kämpfer machen. 36 auswählbare Avatare stehen einem dabei zur Verfügung: von Mario und Luigi, über Link, Zelda, Samus, Pikachu bis hin zu Pac-Man, Mega Man und Sonic.
Nachdem ich mich für einen Kämpfer entschieden habe, kann man ihn in „Standard“ wählen oder individualisieren.
Bei der individualisierten Variante können die Ausrüstung und die Spezialfähigkeiten variiert werden. Ebenso kann man den Avatar dann einen eigenen Namen verpassen und auch dem Äußeren mit Farbe zu Leibe rücken.

Die Qual der Wahl – Akt 3: das Schlachtfeld

Nachdem mein Charakter nun steht, geht es um die Wahl des richtigen Schlachtfelds. Aus insgesamt 27 Schauplätzen muss der Ort des eigenen Verderbens gewählt werden. Dabei stehen unter anderem Schauplätze aus Mario, Pokémon, Zelda, Sonic und Tomodachi Life zur Verfügung.

Manche Schauplätze besitzen auch Funktionen. So kann es zum Beispiel sein, dass immer wieder während des Kampfgeschehens Bodenplatten aufsteigen und später wieder zerbrechen. Jedes Schlachtfeld bietet also seine eigenen Kniffe sowie Vor- und Nachteile. Am besten man probiert für sich aus, welches einem am besten liegt. Während das Schlachtfeld lädt, gibt es im Übrigen immer interessante und hilfreiche Tipps. Diese können Charaktere, Gegenstände oder auch Besonderheiten der Schlachtfelder betreffen.

Frei zum Abschuss

Das Schlachtfeld ist ziemlich klein und wird aufgrund der Kämpferanzahl von insgesamt bis zu vier Spielern schnell unübersichtlich. Immer wieder verliert man den eigenen Charakter aus den Augen, wenn Spezialeffekte über den Bildschirm flattern und Kämpfer in alle Himmelsrichtungen weggeschleudert werden. Nicht zu vergessen, die zahlreichen Gegenstände, die vom Himmel fallen und teilweise ganz witzige und spektakuläre Effekte besitzen. Man muss jedoch aufpassen, denn manchmal kann sich auch ein Effekt gegen einen selbst richten.

Dabei ist das Ziel ganz einfach: Lasst euch nicht herunterstoßen und fügt so viel Schaden wie möglich zu! Natürlich ist es zu eurem Vorteil, wenn ihr die anderen Spieler vom Feld fegt.

Grafik

Die Grafik des Spiels versucht zwar das größtmögliche aus dem Nintendo 3DS zu holen, doch der kleine Bildschirm des Handhelds kommt diesem nicht gerade förderlich zugute. Die 2D Seitenansicht des Spiels und die zahlreichen Kampfeffekte können auf dem Bildschirm schnell unübersichtlich werden, was sich wiederrum kein Kampfspiel leisten sollte.
Die 60 Bilder pro Sekunde kann das Spiel hingegen ohne Probleme in solchen Situation halten. Das Bild läuft daher stets flüssig.

Sound

Der Sound ist motivierend und feuert zum Gefecht an. Dabei kommen altbekannte Stücke sowie neue Sounds zum Einsatz, die durchaus das Potenzial zum Ohrwurm haben. Der ein oder andere Sound lässt auch ein wenig Nostalgie aufkommen.