Serienkritik: Resident Evil – Infinite Darkness

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Serienkritik Resident Evil - Infinite Darkness
©CAPCOM CO., LTD.

Raccoon City, die Spencer Mansion, das Dorf in Spanien – an jedem dieser Orte brechen im Resident Evil-Franchise Zombies aus. Doch mit einem Platz hat niemand gerechnet – das Weiße Haus. Wer ist für den Ausbruch im Weißen Haus verantwortlich, und welche Rolle spielen Leon Kennedy und Claire Redfield in diesem Chaos?

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Um was geht es?

Resident Evil Infinite Darkness spielt im Jahr 2006, kurz nachdem Leon die Tochter des Präsidenten gerettet hat (Resident Evil 4).

Claire arbeitet für eine Hilfsorganisation, welche in einem Land namens Panamstan agiert. Panamstan grenzt an China und wurde im Jahr 2000 von einem fürchterlichen Bürgerkrieg heimgesucht. Dank der Zeichnung eines Jungen erfährt Claire, dass in Panamstan Zombies benutzt wurden. Auf eigene Faust macht sich Claire auf die Suche nach Antworten, auf die Frage, was es mit den Zombies auf sich hat.

Leon wurde zum Agenten im Weißen Haus befördert und wird mit den Agenten Shen May, Patrick und Jason, der im Panamstans Bürgerkrieg kämpfte, zu einer speziellen Mission geschickt. Ein Hackerangriff auf das Weiße Haus kam aus einer Fabrik in Shanghai, und die vier sollen diese Fabrik infiltrieren. Während der Besprechung mit dem Präsidenten kommt es zu einem Stromausfall im ganzen Weißen Haus und Zombies suchen die Hallen heim. Der Ausbruch ist schnell unter Kontrolle, doch nun stellt sich die Frage: Wer hat das Weiße Haus angegriffen?

Während Patrick zurückbleibt um den Präsidenten zu schützen, machen sich Shen Mei, Jason und Leon auf den Weg nach China. Im U-Boot Richtung Shanghai kommt es zu einem weiteren Ausbruch, diesmal mit mutierten Ratten. Was verbergen Shen Mai und Jason vor Leon?

Resident Evil Infinite Darkness - Neuer Trailer alte Freunde
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Eindruck

Resident Evil Infinite Darkness ist ein weiteres Schmuckstück aus dem Hause Capcom für das 25-jährige Jubiläum der Horrorreihe. Mit Claire Redfield und Leon Kennedy kommen zwei Hauptcharaktere zurück, die von Fans heiß geliebt werden.

Die Animeserie gibt uns einen Einblick, was in der Welt von Leon und Claire in der Zeit zwischen Resident Evil 4 und 5 passiert. Für Fans ist Infinite Darkness ein Leckerbissen, nachdem Resident Evil Village wie ein Meteor in die Gamingszene einschlug. Für Neulinge ist die Serie am Anfang etwas verwirrend, da viele Anspielungen auf vorherige Spiele stattfinden, die ohne Kontext seltsam erscheinen.

Die Animation in Indifinite Darkness ist wunderbar. Die Animatoren haben solch gute Arbeit geleistet und so detailliert gearbeitet, dass man Leons Bartstoppeln zählen könnte. Alles sieht so echt und real aus, da bleibt einem die Kinnlade offen. Im Vergleich zum ersten Resident Evil CGI-Film Damnnation ist die Animation und deren Möglichkeiten explodiert. Auch die Musik von Yugo Kanno stimmt einen auf die Bedrohung ein und begleitet einen durch die Serie.

Doch jedes Schmuckstück hat seine negativen Seiten.

In meinen Augen wäre Resident Evil Infinite Darkness als Film besser gewesen, da die Episoden mit 25 bis 28 Minuten relativ kurz sind und es in der ersten Staffel nur vier Episoden gibt. Viele Momente hätten vertieft werden können, zum Beispiel Jasons PTSD Anfall oder Claires Untersuchungen, um den Zuschauern mehr Infos zu geben.

Gleichzeitig wurde Claire als Hauptcharakter angepriesen, doch bekam nur einen Bruchteil von Leons Sendezeit und wurde am Ende als „Damsel in distress“ benutzt. Das nervte mich als Fan, da Claire viel Erfahrung mit Biowaffen und Kämpfen hat.

Das Ende von Resident Evil Infinite Darkness ist relativ offen, was Fans auf eine zweite Staffel hoffen lässt. Eine zweite Staffel, in der wir hoffentlich mehr von Claire sehen und Leon und Claire als Team arbeiten!

Alles in allem hat man beim Anschauen von Resident Evil Infinite Darkness Spaß. Die Serien ist aber eher für Fans als für die breite Öffentlichkeit gedacht. Die Episoden sind kurz und mit wunderschöner Animation gemacht. Sie sind ein Muss für jeden Fan, der Leon und Claire mag und sich die Zeit bis zu den Resident Evil Village-DLC vertreiben will.

Resident Evil Infinite Darkness läuft seit 8. Juli 2021 exklusiv auf Netflix.

Überzeugt euch selber und schaut euch Resident Evil – Infinite Darkness auf Netflix an!

Mehr Infos zu Resident Evil findet ihr auf sevengamer.de !

Resident Evil - Infinite Darkness
Originaltitel:Resident Evil - Infinite Darkness
Genre:Action, J-Horror
Dauer:25 bis 28 Minuten
Episoden:Staffel 1
4 Episoden
FSK:16 Jahre
Synchronsprecher (Auswahll):Nick Apostolides (Leon),
Stephanie Panisello (Claire), Jona Xiao (Shen May), Ray Chase (Jason)
22. Österreich. Resident Evil, Outlast, Pokémon, Far Cry...und vieles mehr :)
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