Filmkritik: Was Männer wollen

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Was Männer wollen © Paramount Pictures

Heute startet in den deutschen Kinos ein Film dessen Name in Zeiten von Remakes, Reboots und sonstiger Ideenarmut dem geneigten Zuschauer wage bekannt vor kommen dürfte: Was Männer wollen.

Was Männer wollen – Die von Taraji P. Henson gespielte Ali Davis ist eine toughe Agentin, die sich um Spitzensportler kümmert. Als einzige Frau, in einem von Männern dominierten Business, arbeitet sie härter als alle ihre Kollegen, um endlich zum Partner befördert zu werden. Die Vorfreude zerplatzt jäh, als ihr der Posten verwehrt wird und an einen anderen geht. Um doch noch an die ersehnte Stelle zu kommen, will sie den aufstrebenden Basketballspieler Jamal Barry als Kunden gewinnen. Es wäre natürlich sehr viel einfacher für Ali, wenn sie doch nur wüsste, was in den Köpfen des vermeintlich starken Geschlecht vor sich geht. Kurz darauf soll ihr Wunsch in Erfüllung gehen …

Wie der Titel den geneigten Filmkenner erahnen lässt, handelt es sich bei dem Film von Regisseur Adam Shankman um die zeitlich aktualisierte Variante des Filmes „Was Frauen wollen“. Im Jahr 2000 erlangte seinerzeit Mel Gibson unfreiwillig Einblick in die Gedankenwelt der weiblichen Bevölkerung. Was damals gerade noch okay war, lockt heute vermutlich niemanden mehr ins Kino.
Daran kann auch der Gender-Switch nichts ändern oder gar retten. Ein paar Gags haben mehr gezündet als ich dem Film zugestehen mag, aber die Welt dreht sich auch ohne sie munter weiter und man(n) kann seine Zeit mit sehr viel besseren Filmen verbringen.

[Lektor-Sunset]
Was Männer wollen
Original TitelWhat Men Want
Kinostart14.03.2019
GenreKomödie, Romanze
Dauerca. 117 Minuten
FSK12
RegieAdam Shankman
DrehbuchFrank Baldwin, Kim Fupz Aakeson
DarstellerTaraji P. Henson, Aldis Hodge, Josh Brener
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