Dirge of Cerberus ist keine gewöhnliche Fortsetzung eines Final Fantasy Klassikers. Es sticht heraus, manche sagen ihm Guten und andere im Schlechten. Es handelt sich diesmal um einen Third-Person Shooter. Die Handlung setzt drei Jahre nach Final Fantasy VII und der filmischen Fortsetzung Final Fantasy VII- Advent Children ein.

Die Hauptfigur Vincent Valentine ist nicht gerade ein Sonnenschein, daher nicht verwunderlich, dass auch die Titelmusik, gesungen von dem japanischen Sänger GACKT, eher Action-reich und beinahe hart wirkt. Redemption, was übersetzt so viel wie Erlösung bedeutet, ist mehr als nur ein Titelsong oder Abspann, er ergänzt perfekt die Geschichte und die Gefühle des Hauptprotagonisten. Der Song erschien erstmals am 25. Januar 2006 und wurde kurz darauf am 17. Februar, zusammen mit Final Fantasy VII Dirge of Cerberus veröffentlicht.

Vincent Valentine. Quelle: Square Enix

Aber worum geht es in dem Spiel eigentlich?

Vincent Valentine ist in Final Fantasy VII einer der Begleiter von Cloud Strife, ein eher ruhiger, aber ernster Genosse. Mit diesem Spiel ist es den Fans der Reihe möglich ein anderes Bild von ihm kennen zulernen, bzw. zu verstehen warum Vincent so ist wie er ist.
Er tritt gegen eine Gruppe von SOLDIER-Experimenten des ShinRa-Konzerns herangezüchtete und mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestattete Menschen an. Diese Krieger werden die Deepground genannt und entführen oder töten einige Bewohner von Städten und zerstören ganze Häuserblöcke.
Dirge of Cerberus oder auch Klagelied des Zerberus, ist um einiges düsterer und melancholischer als der Vorgänger. Auch um dem Hauptcharakter gerecht zu werden.
Vincent Valentine, der gegen die Deepgrounds, zu Deutsch: „Abgründe“, kämpft, erfährt vom Vorhaben der Anführer dieser Gruppe, die sich Tsviets nennen und die, wie soll es denn anders sein, die Welt zerstören wollen. Dafür wollen sie angeführt von Weiß, dem Unbefleckten die legendären Bestie Omega erwecken.

Einige Anführer von Deepground. Quelle: Square Enix

Im Spiel ist es das Ziel des Spielers in der Rolle von Vincent Valentine die Welt zu retten, indem er auf seinen Missionen die World Regenesis Organisation (WRO), was so viel heißt wie die Welten Regenerations-Organisation, dabei unterstützt die Machenschaften der Deepground zu beenden.

Warum habe ich mich ausgerechnet für diesen Titelsong entschieden?

Zum einen bin ich ein großer GACKT-Fan. Der am 4. Juli 1973 in Okinawa geborene Sänger ist bereits seit 1993 bekannt, begann seine Solo-Karriere aber erst 1999. Er hält den Rekord für die meisten aufeinanderfolgenden Top-Ten-Hits für männliche Solo-Sänger in ganz Japan. GACKT hat auch schon öfters mit Square Enix gearbeitet, unter anderem hat er Genesis gemimt, sich aber auch für sein Video „Vanilla“ eine typische Cloud-Frisur verpasst.

Zum anderen geht es in dem Song um einen verloren gegangenen geliebten Menschen und wie man mit diesem Verlust umgehen soll. Verzweiflung, der Wunsch nach Rache und unendliche Trauer. All das hat mich, durch eigene persönliche Verluste im Erscheinungsjahr, sehr berührt. Aber selbst dann, wenn man den Text nicht versteht, ist die Melodie sehr einprägsam und eignet sich hervorragend um mit einer „Bad-Ass-Attitüde“ den Schlimmen Jungs im Spiel ordentlich einzuheizen.
Ich mag prinzipiell die Song-Auswahl von Final Fantasy-Reihen sehr, insbesondere dann, wenn man merkt wie sehr nachgedacht wurde, bis ein Song ausgewählt wird. Die düstere melancholische Atmosphäre und die Probleme des Protagonisten wurden mit diesem Song perfekt widergespiegelt.
Schaut euch auch hier die Videos zum Song an oder kommentiert unter diesem Artikel, welche Lieblings-Songs aus Spielen euch geprägt haben.

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