Auf dem Düsseldorfer Messegelände warteten fünf Hallen mit einer Ausstellungsfläche von 60.000 m², einem Innenhof mit ca. 10.000 m² und das Concgress Center Ost mit ca. 3.500 m² darauf, erobert zu werden. Am Eingang zur Halle 15 versammelten wir uns beide zusammen mit den zahlreichen anderen Besuchern und starteten unsere Tour.

Direkt hinter dem Eingang erwartete uns ein riesiger Merchandise-Bereich, der das Fan-Herz definitiv höher schlagen ließ. Es gab Stände von Square Enix Products, KSM Anime, Carlsen Manga, Kazé, Figuya und viele mehr. Von Anime und Manga über Plüschtiere, japanische Lebensmittel bis hin zu Figuren, Cosplay und Kleidungsstücke war eine Menge geboten und das war bei weitem noch nicht alles.

Das DoKomi Gaming Festival

Direkt nebenan, in der Halle 16, wartete das aller erste DoKomi Gaming Festival auf mich und meine Begleitung. Zuerst fiel uns der große Stand von Nintendo auf, der natürlich als zentrales Thema die noch junge Konsole Nintendo Switch im Fokus hatte. Hier habe ich endlich mal die Gelegenheit genutzt, um ein paar Runden Mario Kart 8 zu spielen.
Mein Fazit: Ich brauche dringend eine Nintendo Switch.

Am nächsten Stand präsentierte sich Square Enix mit einem kleinen, aber feinen Merchandise-Stand und einer großen Spielecke für das Final Fantasy Trading Card Game. Die freundlichen Mitarbeiter haben Interessierten die Regeln erklärt und standen bei den ersten Spielversuchen unterstützend zur Seite.

VR-Fans kamen auf der DoKomi dank dem Holocafé auf ihre Kosten. Vorweg gesagt, musste ich hier leider passen. Motion-Sickness und VR vertragen sich einfach absolut nicht. Nichtsdestotrotz sahen die Spiele schon spannend aus. Für das Team vom Holocafé gab es auch eine Virtual Reality Weltpremiere: Denn erstmals war das VR-Spiel „Holo Arena“ spielbar. Wie das aussieht, zeigte das Team in einem kurzen Video, das ich euch nicht vorenthalten möchte:

Wer mehr zum Holocafé wissen möchte, der sollte einen Blick auf deren Homepage https://www.holocafe.de werfen. Wenn man nicht gerade an Motion-Sickness leidet, ist das bestimmt eine verdammt coole Sache.

Auf der anderen Seite der Halle konnte man im etwas anderen Gamingbereich wieder zum Kind werden. Hier gab es nämlich einen großen Tobebereich von Creamy‘s Castle. Für die ganz Harten gab es einen Hüpfburgparcours und einen Hüpfboxring. Wer eher auf den ganzen Körpereinsatz setzte, war jedoch mit der Bumper Ball-Parcoursarena besser bedient. Bei letzterem schlüpft man in einen sogenannten „Bumber Ball“, der an eine große Luftblase erinnert. Dass Creamy‘s Castle eine Hommage an Takeshis Castle sein sollte, brauch ich für manch einen wohl nicht erwähnen.

Aber nicht nur bei der Hommage kam man ins Schwitzen, sondern auch beim Laser-Tag spielen und beim Mitfiebern bei den hiesigen E-Sports-Turnieren, wie League of Legends, Overwatch oder Dragon Ball Fighter Z. Leider fehlte uns beiden bei diesem großen Aufgebot die Zeit, um die E-Sports-Turniere zu verfolgen, da uns das riesige Angebot der DoKomi schon bald in die nächste Halle lockte.

Die Zeichner-Allee: Ein Meer aus Künstlern

In Halle 14 ließ sich die Zeichner-Allee finden. Ein absolutes Meer aus Künstlern, denn hier fanden die Besucher um die 500 Stände mit fleißigen Zeichnern und jede Menge Fan-Artikel. In dieser Halle stellten z. B. Nayght-tsuki, VOIZE, Kamineo, Citro, B4kuhatsu und Papilio Art aus.

Bei all den zahlreichen Kunstwerken ist mir jedoch eines besonders ins Auge gestochen. Die Künstlerin gab dem Werk den Titel „A Bouquet of Pokémon“. Das Bild zeigt verschiedene Pokémon vom Typ Pflanze, wie Bisasam, Sonnkern und Blubellam, gepaart mit wunderschönen Blumen.

Vielen Dank an Sarah, die uns erlaubt hat dieses Foto zu veröffentlichen. Mehr von ihr sowie das Bild „A Bouquet of Pokémon“ findet ihr auf ihrer Seite: www.papilio-art.com


Auch Ehrengäste konnte man in der Zeichner-Alle antreffen. Geladen waren 6U☆, Azuma Yuki (u. a. Girls in my glasses – erschienen bei Planet Manga in fünf Bänden), Mao und wingheart. Die Zeichner von Doujinshika waren pausenlos und fleißig am Zeichnen und ließen sich dabei auch über die Schulter schauen.

Im Zentrum von Cosplayern

Die DoKomi ist nicht nur eine Ansammlung von Künstlern, Verkaufsständen und Gamesstationen, sondern auch ein idealer Treffpunkt für Cosplayer. Direkt an die Messe grenzt der Nordpark und nicht einmal fünf Minuten weit entfern ist der japanische Garten zu finden. Als Cosplay-Fan mit dem einen oder anderen eigenen Cosplay im Schrank, habe ich natürlich auch einige Fotos von wirklich schönen und beeindruckenden Cosplays mitgebracht. Ich musste mich jedoch etwas zügeln, sonst wäre ich wohl damit den ganzen Tag beschäftigt gewesen.

Aber wenn wir schon beim Thema Cosplay sind – ganz in der Nähe der Zeichner-Alle trafen wir dann noch auf weitere Ehrengäste: die Cosplayer Stay, Mon und Phil Mizuno. Es bot sich mir die Gelegenheit, mit zwei von ihnen ein kleines Interview zu führen. Mit wem ich die Ehre hatte ein interessantes Gespräch zu führen, werdet ihr in den nächsten Tagen erfahren, wenn das erste Interview bei uns erscheint.

Die Itasha-Ausstellung

Manch einer wird sich zunächst fragen: Was ist eine Itasha-Ausstellung? Die Antwort darauf ist relativ einfach formuliert: Das ist eine Ausstellung von Autos, die mit Anime/Manga-Charakteren verziert sind.

So konnten wir z. B. die Mädels aus Highschool DxD sowie Altbekannte aus Neon Genesis Evangelion wiederfinden.

Das war noch nicht alles

Es gab noch so viel mehr, leider konnte ich mir nicht alles ansehen. Am Samstag wurde ein Vorentscheid zum Deutschen Cosplay Wettbewerb ausgetragen, am Sonntag dann ein Vorentscheid zum Europäischen Cosplay Wettbewerb. Karaoke-Wettbewerb, Lolita-Streetfashion-Modenschau, Auftritte von den diversen Ehrengästen und auch zu lernen gab es jede Menge. Workshops für Cosplay, Japanisch, Schauspiel, Mochi-Kochkurse und so vieles mehr. Langeweile konnte da wirklich nicht aufkommen.

Das Maid-Café war Samstag und Sonntag stets bis auf den letzten Platz ausgebucht, sodass ich leider nicht reinkommen konnte.

Und weil das Beste aber immer zum Schluss kommt, darf das BÄLLEBAD definitiv nicht ungenannt bleiben. Wer behauptet, ein Bällebad ist nur was für kleine Kinder, der irrt!

Mein Fazit

Jeder Japan-, Anime-, Manga- und auch Gaming-Fan ist auf der Dokomi bestens aufgehoben. Richtig gefallen hat mir das Klima. Alle waren entspannt und gelassen und hatten eine schöne Zeit miteinander. Im nächsten Jahr werde ich garantiert wieder dabei sein und vielleicht sogar selbst mein Cosplay ausführen.


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