Gamekritik: Destiny 2 Die Hexenkönigin

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Destiny 2 Die Hexenkönigin: Neue Erweiterung angekündigt
Destiny 2 ©Bungie

Die große Erweiterung Die Hexenkönigin in Destiny 2 ist seit dem 22. Februar 2022 erhältlich. Wir haben uns die neuen Aktivitäten und Features angesehen und einen ersten Eindruck gewonnen.

Um was geht es in Destiny 2: Die Hexenkönigin?

Nachdem die Hüter die Endlose Nacht und die Vex aus der letzten Stadt für immer vertrieben, entdeckten sie den wahren Ursprung hinter all dem Leid: die mächtige Hexenkönigin Savathûn.

Sie erhebt sich aus den Tiefen der Sümpfe und mit ihr eine Schar treu ergebener Ritter. Die Hexe hat ihren Untertanen die Macht des Lichts geschenkt, sodass jeder Ritter, den die Hüter besiegen, dank der Hilfe seines Geistes von den Toten aufersteht.

Die Beschützer der Letzten Stadt können sich nicht mehr auf das Licht verlassen, solange es in den Händen der finsteren Mächte liegt. Savathûn ruft nach der Vorhut und fordert sie auf, ihre Thronwelt zu betreten und die Wahrheit zu erblicken.

Gamekritik Destiny 2 Die Hexenkönigin
©Bungie

Erster Eindruck

Das mächtige Schiff der Hexenkönigin persönlich ist am Himmel des Planeten Mars erschienen und lädt förmlich dazu ein, dass wir uns darin umsehen. Wir besiegen also kurzerhand ein paar der Schar und verschaffen uns Zugang zur riesigen Thronwelt von Savathûn. Haben wir es erstmal bis dorthin geschafft, können wir über die Zielorte jederzeit wieder zurückkehren.

Die Thronwelt ist im Prinzip aufgebaut wie jeder andere Planet in Destiny 2. Es gibt Verlorene Sektoren, öffentliche Events, Patrouillen und umherlaufende Gegner. Die neue Welt unterteilt sich in eine grüne Sumpflandschaft und einen riesigen Palast. Dabei ziehen besonders die Architektur und die schimmernde Farbgebung in ihren Bann. Bungie beweist in den zahlreichen Verzierungen, Schmuckelementen und dem Wandaufbau extreme Detailgenauigkeit und hat eine Thronwelt erschaffen, die optisch ihres gleichen sucht.

Diese wunderschöne Architektur können wir über die ganze Kampagne über bestaunen, da wir zwischendrin nur für kurze Missionen nach Europa oder zum Mars geschickt werden. Wie immer gibt es Zwischensequenzen, welche die Story erzählen und auch Rückblicke in die interessante Vergangenheit von Savathûn liefern. Auch hier dürfen wir einen hohen Grad an Details bewundern. Im Mittelpunkt der Sequenzen stehen die Anführer Zavalla und Ikora, aber auch Eris Morn und natürlich unser Hüter.

©Bungie

Kurz nach Beginn der Kampagne lernen wir unseren neuen und wichtigen Verbündeten kennen: den Geist Fynch. Er gehört zu den Geistern, die der Schar dienen und ihre Ritter von den Toten zurückholen. Da er sich gegen seine Königin gewandt hat, liefert er uns nützliche Informationen. Des Weiteren erhalten wir bei ihm Beutezüge und Belohnungen, sobald unser Rang in der Thronwelt gestiegen ist.

Mit der neuen Erweiterung kehrt auch der Mars zurück, oder zumindest ein kleiner begehbarer Teil von ihm. Dort befindet sich auch ein altes Relikt, mit dem wir zum ersten Mal eine völlig individuelle Waffe craften können. Dazu benötigen wir natürlich Materialien und das wichtigste von allen: Baupläne. Nur mit einem Bauplan können wir auch eine Waffe herstellen. Jedoch gibt es diese Pläne derzeit nur für einen Bruchteil an Waffen. Haben wir erstmal unser eigenes Gewehr hergestellt, können wir dieses auch leveln. Mit der Zeit schalten wir dadurch weitere stärkere Bauteile frei und craften letztendlich eine Waffe, der nicht mal Savathûn standhalten kann.

Die Hexenkönigin bringt noch eine weitere Neuerung mit sich: die Glefe. Diese Waffe kann im Nahkampf oder im Fernkampf durch Projektil-Angriffe verwendet werden und besitzt außerdem einen Energie-Schild. Damit hat die Glefe alles, was wir für den Kampf gegen die Schar benötigen. Mit den entsprechenden Mods aus dem Saison-Artefakt ist die Waffe unschlagbar und kann sogar die stärksten Lichtträger besiegen.

Auch das maximale Powerlevel wurde im Zuge des DLCs deutlich erhöht. Die derzeitige Grenze für Waffen und Ausrüstung liegt bei 1.530, während durch die Saison-Level ein maximaler Wert von 1.550 erreicht werden kann. Unser Tipp an dieser Stelle: Spielt die Kampagne auf dem schweren Schwierigkeitsgrad, um am Ende eine Ausrüstung mit Powerlevel 1.520 zu erhalten.

Gamekritik Destiny 2 Die Hexenkönigin
©Bungie

Fazit

Die Hexenkönigin erweitert Destiny 2 mit jeder Menge neuem Content. Das Crafting-Relikt fügt dem Loot-Shooter eine neue Dimension an Waffen und Möglichkeiten hinzu, wobei der neue Waffentyp der Glefe eindeutig im Mittelpunkt steht, einfach aus dem Grund, da mit ihr nahezu jeder Gegner besiegt werden kann. Mit der Thronwelt ist Bungie eine unglaubliche und authentische Welt gelungen, in der das Kämpfen gegen die Schar gleich noch mehr Spaß macht.

Hier gelangt ihr zu unserer Gamekritik Destiny 2: Saison der Auferstandenen.

Noch mehr Kritiken zu Games, Filmen und Serien findet ihr in unserem Magazin.

Destiny 2: Die Hexenkönigin
EntwicklerBungie
PublisherBungie, Activision
GenreAction, Shooter
KonsolePlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X/S, PC
Text/SpracheEnglisch, Deutsch und andere
Spieleranzahl1 bis 6
Veröffentlichungsdatum22. Februar 2022
USK16
UVP39,99 €
Gaming, Bücher, Konzerte/Festivals und meine CD-Sammlung sind meine Leidenschaften. Ich zocke am Pc und auf der Nintendo Switch. Dabei sind Shooter, Battle Royale, Renn- und Simulationsspiele meine Favoriten. Mein Lieblingsgame? Pokemon Platin und FlatOut 2 ♡
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